Was wir bauen.
Was kommt.
Neben dem laufenden Betrieb forschen und entwickeln wir aktiv neue Erkennungsmethoden. Hier ist transparent, was in der Pipeline ist — von der Forschung bis kurz vor dem Launch.
Eigene KI-Forschung
Modelle, die wir selbst trainieren — auf Niedersachsens spezifische Landschaft, Pflanzen und Tierwelt.
KI-Unkrauterkennung — Jakobskreuzkraut
Jakobskreuzkraut wird durch Trocknen nicht ungefährlich: Die leberschädigenden Alkaloide bleiben in Heu und Silage vollständig erhalten, und Tiere verlieren den bitteren Geruch, der sie auf der Weide normalerweise von der frischen Pflanze fernhält. Dadurch ist verunreinigtes Heu eine der häufigsten Ursachen für chronische, oft irreversible Leberschäden bei Pferden — und auch für Rinder ein echtes Risiko. Unser eigens trainiertes Modell überfliegt die Fläche vor der Ernte und markiert jede gefundene Pflanze — auf einer Karte, mit Fotos und Koordinaten.
Zwei-Phasen-Erkennungsplan
- Phase 1 — Blütephase (Jun.–Sep.): auffällige gelbe Blütendolden, aktuell in aktivem Training
- Ziel: ≥90 % Erkennungssicherheit pro Pflanze
- Phase 2 (geplant): Rosettenstadium vor der Blüte — nur anhand der Blattform, ohne Farbsignal, deutlich schwieriger und aufwendiger zu trainieren
- Datenerhebung und Validierung laufend mit Weidebesitzern in ganz Niedersachsen
Geplanter Output (bei Launch)
- Feldfotos mit jeder erkannten Pflanze markiert und Konfidenzwert
- Interaktive GPS-Karte mit ±2 cm RTK-Koordinate je Pflanze
- Befallsfläche in m², Dichte-Heatmap
- CSV / GeoJSON für Präzisionsspritzsysteme
- PDF-Bericht — zur Behördenmeldung oder als Nachweis eines kreuzkrautgeprüften Feldes für Heukäufer
Für wen ist das relevant
- Heuerzeuger & -verkäufer — Flächen vor der Ernte dokumentieren und die eigene Vermarktung mit echten Felddaten belegen
- Pferde- & Tierhalter — Pferde sind besonders gefährdet; Befall erkennen, bevor er auf die Koppel oder in den Stall gelangt
- Weide- & Flächenbesitzer — regionale Bekämpfungspflichten erfüllen und der Wiederaussaat zuvorkommen (über 100.000 Samen pro Pflanze, bis zu 20 Jahre keimfähig im Boden)
Neue Services
Konzept und Output sind definiert — der Launch steht kurz bevor.
Elektrozaun-Zustandsanalyse
Ein einziger Drohnenflug liefert einen vollständigen GPS-Zustandsplan Ihrer Einzäunung — sowohl elektrisch als auch physisch. Ideal für Pferdekoppeln, Weidezäune und Solarparks mit Perimeterschutz.
Thermische Analyse (Elektrik)
- Spannungslecks und Erdschlüsse (Hotspots)
- Defekte Isolatoren und Unterbrechungen
- Entladene oder stromlose Abschnitte
- Erdungsfehler am Weidezaungerät
Visuelle Zustandsanalyse (Physisch)
- Gebrochene oder fehlende Drähte / Bänder
- Geneigte, verrottete oder fehlende Pfosten
- Fehlende oder beschädigte Isolatoren
- Vegetationsüberwuchs (Kurzschlussrisiko)
- Lücken in der Einzäunung (Ausbruchsrisiko)
+ PDF mit Wartungspriorität · Portal-Zugang für Folgeflüge
Solar- & Fassadenreinigung
Kein vollautomatischer Roboter — ein zertifizierter Drohnenpilot plant und fliegt jeden Einsatz. Was dabei wegfällt, sind Gerüst, Hubsteiger und Seilzugangstechniker: Schwerlastdrohnen mit entionisiertem Wasser erreichen PV-Anlagen und Glasfassaden in einem Bruchteil der Zeit, zu einem Bruchteil der Kosten — der Betrieb läuft währenddessen normal weiter.
Warum Drohnenreinigung
- Schneller — ein zweiköpfiges Team schafft in Stunden, wofür ein manuelles Team Tage braucht
- Günstiger — kein Gerüst, kein Hubsteiger, keine Seilzugangstechniker zu buchen und zu versichern
- Holt verlorenen Ertrag zurück — Staub, Pollen und Vogelkot mindern den Modulertrag unbemerkt; regelmäßige Reinigung gewinnt diese Energie zurück und rechnet sich mit der Zeit
- Berührungslos & streifenfrei — nur entionisiertes Wasser, keine Bürsten oder Reinigungsmittel, Beschichtung und Herstellergarantie bleiben unangetastet
Evaluierungsschwerpunkte
- Partnerschaft mit Schwerlast-Drohnenanbietern
- Entionisiertes Wassersystem für fleckenfreie Reinigung
- Skalierbarkeit: von Einzelanlagen bis 100+ ha
- Zertifizierungsanforderungen für Wassernutzung
Anwendungsfälle
- Freiflächenphotovoltaik (PV-Parks)
- Agri-PV und Dachsolaranlagen
- Glasfassaden und Atrien
- Lärmschutzwände mit Photovoltaik
Startet bald in Niedersachsen — sprechen Sie uns jetzt an, um Fragen zu klären oder einen Pilotstandort zu vereinbaren.
Windkraftanlagen-Inspektion
Turm, Gondel und Rotorblätter aus der Luft statt per Seilzugang — mit 112-fachem Hybridzoom und 640×512-Wärmebild. Die Ausrüstung dafür haben wir bereits im Einsatz. Was fehlt, ist die erste geflogene Anlage: Wir suchen einen Windpark in Niedersachsen für einen Pilotflug.
Was der Flug erfassen würde
- Rotorblätter: Erosion an der Vorderkante, Risse, Zustand der Beschichtung
- Blitzeinschlagstellen und Zustand der Blitzrezeptoren
- Turm und Fundament: Korrosion, Schweißnähte, Anstrich
- Gondel und Anschlusskästen: äußerlich sichtbare Wärmeanomalien
Was vorher geklärt sein muss
- Schriftliche Zustimmung des Anlagenbetreibers — bei Energieanlagen Pflicht (§ 21h LuftVO)
- Stillstand und Arretierung des Rotors — eine Blattinspektion ist bei drehendem Rotor nicht möglich
- Bestätigung des Versicherungsschutzes für Arbeiten an Energieinfrastruktur
- Abstimmung mit Ihrem Instandhaltungsteam zu Befundklassen und Berichtsformat
Wir suchen einen Pilotstandort in Niedersachsen — vorzugsweise einen Bürgerwindpark. Erste Mission zum Selbstkostenpreis, Befunde gemeinsam mit Ihrem Team bewertet.
Interesse an einem dieser Services?
Schreiben Sie uns — wir informieren Sie, sobald ein Service in Ihrer Region verfügbar ist, oder besprechen eine Pilotmission.
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